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Die Scheide Drucken

Die Dolchscheide:

 

Die Dolchscheide bestand  bei den frühesten der Dolche aus einer zweiteiligen Kupferhülse. Diese wurde aus  zwei Teilen geprägt und verlötet. Die Hülse war 238mm lang und an der breitesten Stelle oben 37,4mm breit. Die Blechstärke betrug 0,8mm.

Die Scheiden wurden dann braun brüniert oder lakiert.

 

Generell wurden dann die Dolchscheiden aus 0,8mm Stahlblech zusammengeschweißt und anschließend braun brüniert oder lakiert. Bei den frühen Dolchen war die Scheide überwiegend braun brüniert und mit einer schützenden Lackschicht überzogen ( zapponiert ).

Die Abmaße haben sich nicht verändert.

 

Ein sicheres Indiz für eine Originallackierung sind die kleinen feinen spinnennetzartigen Risse im Lack (jedoch gibt es auch durchaus original lackierte  Scheiden die diese altersbedingte Rissbildung im Lack nicht aufweisen).

 

Bei den Scheiden der ersten Fertigungsperiode 1933-1935  waren überwiegend Beschläge aus Nickel ( Neusilber ) montiert, es tauchen aber auch bei den frühen Dolchen  durchaus mal Scheiden mit vernickelten Eisenbeschlägen auf.

 

Bei der mittleren Fertigungsperiode 1936-1938 und der späten Fertigungsperiode 1939-1942 waren dann überwiegend vernickelte Eisenbeschläge montiert. Es gab auch Scheiden, wie hier im Beispiel zu sehen, die sowohl unten Nickel und oben vernickelte Eisenbeschläge, oder auch umgekehrt montiert hatten.

Sammlung: Hellracer1
Sammlung: Hellracer1

Sammlung: Autor Ralf Siegert
Sammlung: Autor Ralf Siegert

Sammlung: Autor Ralf Siegert
Sammlung: Autor Ralf Siegert

Sammlung : Hellracer1
Sammlung : Hellracer1

Sammlung : Hellracer1
Sammlung : Hellracer1

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Der Federbandstreifen:

Die Feder wurde aus gewölbtem  0,4mm Messingblech hergestellt. In der Mitte war eine konkarve Wölbung zur Schonung der Klingendevise eingearbeitet.

 

Bei den mittleren und späteren Scheiden wurde die Feder dann überwiegend aus beidseitig verzinktem Stahlblech hergestellt ( magnetisch ).

Die Qualitätsanforderung der Feder bestanden darin, dass der Dolch in der Scheide festsitzen musste jedoch ein zügiger Gang der Klinge in die Scheide gewährleidstet wurde.

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Das Ausgleichsgewicht:

Das Ausgleichsgewicht, welches mit dem unteren Scheidenbeschlag und der Scheide verschraubt war, hatte die Aufgabe den Dolch der am Ring aufgehangen war so zu stabilisieren, dass er eine Neigung von ca. 30° erreichte.

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