|
Auch hier unterscheidet man wieder in früh, mittel und spät. Allerdings ist es nicht zwingend, dass ein früher Dolch auch ein frühes Gehänge haben muss. Gehänge gingen oftmals im Dienst kaputt und wurden dann nachgekauft.
Frühes Gehänge 1933 bis 1934
  Das Lederband ist unmarkiert, die Schnalle ist Oval und auch der längliche Karabinerhaken ist ohne Markierung.
Ab dem 1.4.1935 ist der kleine Dolchfeststellriemen bei den RZM Verkaufsstellen zu beziehen. Er soll im Dienst getragen werden und einen festeren Sitz des Dolches gewähren. Außer Dienst darf der Dolch weiter ohne Riemen getragen werden.  | | Sammlung: Autor Ralf Siegert |
| 
| 
|  | | Steilgehänge Sammlung : Autor Ralf Siegert |
|  | | Steilgehänge Sammlung : Autor Ralf Siegert |
| 
|
Dolchtragetaschen zur Senkrechtstellung des Dolches kommen gelegentlich vor.
Mittleres Gehänge 1935 bis 1937
 
Das Lederband ist unmarkiert, die Schnalle ist Oval und der Karabinerhaken hat jetzt eine V-Feder. Gekennzeichnet ist er jetzt mit D.R.G.M. ( Deutsches Reich Gebrauchsmusterschutz ) , gelegentlich auch schon mit Hersteller ( meistens "A" für Assmann ).
Spätes Gehänge 1937 bis 1942
 
Die Lederriemen sind jetzt mit RZM Hersteller gekennzeichnet, die Karabinerhaken, die dem Typ 2 entsprechen, sind ebenfalls mit RZM Code versehen. Beispiel für RZM L2/5/39 Kennungscode L2 bedeutet, dass es sich um ein kleines Ausrüstungsteil aus Leder handelt. 5 ist der Code für den Hersteller, in diesem Falle fand ich keinerlei Hinweis über den Hersteller 5 in der Fachliteratur. 39 steht für das Herstellungsjahr. Vermutlich handelt es sich bei dem rechts abgebildeten Gehänge um eine Fälschung ( Herstellerkennziffern für Lederkleinzeug waren immer drei oder vierstellig ). |